Authentische Erlebnisse enthalten zudem eine weit tiefere Glaubhaftigkeit, als rational-zweckgerichtete Gestaltungen, - das ist ein Problem bestimmter Auftragswerke. Erlebniskunst ist deshalb nicht in beliebigen Mengen verfügbar, weil sie per se kaum
als Auftrag für den Markt entsteht.
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Im Unterschied dazu bringen die ständig wechselnden Kunstrichtungen dem Markt die Umsätze bei handlichen Wertkriterien und dem Medienbetrieb immer neue Events. Verblüffendes liefern, Vorhergehendes überbieten, den Erwerbern Geltung und Gewinn versprechen diese Gegenwartskunst ist nicht unbegrenzt fortsetzbar.
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Von kompetenter Seite deshalb geäußerte Befürchtungen zu einem absehbaren
Ende der Kunst stehen jedoch z. B. die hohen Bewertungen der Klassischen Moderne
bei Versteigerungen und das breite Interesse an deren Ausstellungen gegenüber.
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Die Kunst kann nicht enden, sie wird immer wieder zu ihren ursprünglichen Werten
als unverzichtbares Verständigungsmittel zurückfinden.